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Als Mechelen 1301 das begehrte Stapelrecht erhielt, wurde der an die Grootbrug grenzende Kai flugs in Zoutwerf (Salzwerft) umbenannt. Denn dort wurde mit Salz gehandelt. Erhalten blieben aus jenen Hochtagen Mechelens die beiden prachtvollen Holzhäuser De Waag (Die Waage) und De Steur (Der Stör). In der Waag wurden Waren gewogen, im Steur gelagert. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was für ein reges Treiben früher auf dem Kai herrschte.

Rechts von De Waag befand sich ein kleines Haus, das Innehuyseke genannt wurde. Dort wurden Steuern eingezogen (nl: innen). Im 17. Jahrhundert wurde das Haus bei einem Brand zerstört, aber die Fischhändler bauten an gleicher Stelle ein neues Haus, das sie De kleine Zalm (Der kleine Lachs) nannten.

Ab stecher zu m Dijlepfad Der Abstecher beginnt an der Zoutwerf und endet am Grote Markt. Er dauert ungefähr 40 Minuten (1,8 km). Das majestätische Haus daneben heißt In den Grooten Zalm (Zum großen Lachs). Auf den Namen weist sinnfällig der vergoldete Lachs über der Eingangstür hin. Einst war dies das Gildehaus der Fischhändler. Sie waren so reich, dass sie sich schon den schicken Renaissancestil erlauben konnten, als im übrigen Mechelen noch gotisch oder in Holz gebaut wurde.

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Zoutwerf Mechelen

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