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Refugium der Abtei von Sint-Truiden

Abteien und Klöster ließen schon früh so genannte Refugien in umwallten Städten errichten. Hier logierten die Äbte, wenn sie die Stadt besuchten oder auf Durchreise waren. In unruhigen Zeiten dienten die Refugien auch als Fluchthaus für die Abteibewohner. Das Refugium Sint-Truiden wurde im 16. Jh. von der gleichnamigen Benediktinerabtei gegründet. Die Äbte hatten sich nicht ohne Hintergedanken für Mechelen als Standort entschieden: Wenn sie in der Stadt waren, konnten sie auch gleich einmal beim Bischof vorbeischauen... Und wie das Schicksal so spielt, heute gehört das Gebäude sogar zum Bischofspalast. Mit diesem ist es durch eine überdachte Brücke verbunden.

Im zierlichen Turm erkennen wir gemauerte Nischen, die als Nistplätze für Stare dienen – und dienten. Denn noch im 19. Jh. galten Stare als begehrte Delikatesse.

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Wo?

Schoutetstraat 3, Mechelen

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